Faire Macadamia aus Ruanda
Die "Königin der Nüsse", die Macadamia, beziehen wir aus unserem eigenen Projekt in Ruanda. Für mehr Empowerment, Fairness und den Schutz der Umwelt.
Mehr Einkommen, Gleichberechtigung und Fortbildung
Fair made: Die Kleinbäuerinnen, die die Nüsse anbauen, haben wir mit unserem ruandischen Partner Gorilla Nuts selbst in der Bio-Landwirtschaft ausgebildet, das Gebäude, in dem die Nüsse geknackt werden, gemeinsam gebaut. So sind komplett neue Arbeitsplätze entstanden, die vielen Frauen ein eigenes Einkommen sichern.
Bis 2019 verließ ruandische Macadamia das Land fast ausschließlich ungeschält – die Wertschöpfung entstand woanders. Von 2020 bis 2023 wurde das im develoPPP-Programm des BMZ gefördert und gemeinsam mit der GIZ geändert: Verarbeitung im Land, Bio-Zertifizierung der gesamten Kette (Ecocert, Dezember 2022) und Einkaufspreise 30 bis 60 Prozent über dem lokalen Marktniveau. Geblieben ist mehr als das Projekt: 31 feste Arbeitsplätze in der Verarbeitung, davon 80 Prozent von Frauen, und eine Lieferkette, deren Zahlungen an die Bäuerinnen und Bauern über die Software INATrace nachweisbar sind.
Warum Fairness einen Unterschied macht
Die Kleinbauernfamilien, die bisher schwankende und immer wieder niedrige Preise für ihre Nüsse bekamen, erhalten für ihre Bio-Nüsse jetzt stabile Preise. Nach der Ernte trocknet, knackt und sortiert das Team von Gorilla Nuts die Nüsse direkt vor Ort. Während ein Großteil der ruandischen Macadamia roh exportiert wird, sichert dieser Schritt bei uns rund 50 Menschen einen fairen Lohn.